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PUTRID OFFAL – Anatomy

Nette Bildchen gibt es nun mal wieder bei Putrid Offal zu begutachten, die für den optischen Aspekt ihrer neuen EP mal ordentlich in die Pathologen Kiste gegriffen haben, um damit eine weitere Orgie abzufeuern, die ihre Einschusslöcher im Gebiet alter Carcass und Dead Infection findet. Die Veteranen um Putrid Offal haben ja mit ihrer letzten Scheibe bewiesen, noch immer keinesfalls altbacken zu klingen, und liefern mit der limitierten "Anatomy" einen weiteren Beweis ihres Könnens ab, wo verdammt geholzt und geschreddert wird. Dabei schafft man es, die Teile immer wieder aufzulockern, den was den variablen Aspekt angeht, so funzen die Stücke vorbildlich. Eingefunden haben sich da sechs Schädelpalter, wobei "Anatomy" und Didactic Exploration" (mit eingängigem Part geschmückt) zwei neue Stücke sind, gefolgt von "Rotted Flesh (schlägt mit fetter Riffwirkung auf) und "Gurgling Prey". Diese beiden Neuaufnahmen sind für  mich zugleich die besten Vertonungen auf vorliegender EP, wobei besonders "Rotted Flesh" Erinnerungen in mir aufkeimen lässt, die viele Jahre zurückliegen. Als einstiger Besitzer der Split mit Exulceration ist mir da vertraute Kost gegeben und mit "Requiem For A Corpse" und "Purulent Cold" werden am Ende noch zwei Live Stücke präsentiert, wobei ich mir aber da gerne noch weitere Studioaufnahmen gewünscht hätte.

Schneiden, zerlegen und entweiden- da sind Putrid Offal voll in ihrem Element, die ihren Weg unbeirrt weiterschreiten und jeden Pathologisten mit der neuen Scheibe erfreuen dürften. Und mal unter uns gesagt, bin ich der Meinung, das die Jungs so langsam aber sicher mal ein weiteres Vollwerk aus dem Boden trümmern könnten. Würde mich jedenfalls freuen.

Artikelbild Copyright: Putrid Offal

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