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DENY THE URGE – As Darkness Falls

Aus deutschen Landen schlagen nun Deny The Urge zu, die hier eine Art Hommage an die guten alten Tage zu zelebrieren versuchen, das Ganze aber noch mit gewisser Raffinesse verfeinern. Deny The Urge können bereits auf zwei Longplayer zurückblicken, gewisse interne Probleme zwangen die Truppe jedoch zu einer mehrjährigen Auszeit. Diese scheint nun mittels "As Darkness Falls" beendet zu sein, wo die Death Metal Keule geschwungen wird und ein technischer Einschlag nicht von der Hand zu weisen ist. Mitunter wird da ordentlich Druck aufgebaut, aber Atmosphäre ist ebenso kein Fremdwort, wie man zum Beispiel bei "Infected Curses" erhören kann. Gitarrensolos sind ebenso im Repertoire drin, wie auch mal dezente Tastenklänge, und so erfährt man ein gutes Wechselspiel aus Aggression und Melodie, wobei aber meinerseits auch gerne der Hammer noch hätte intensiver geschwungen werden können. Dass dies die Burschen können, steht außer Frage, die mit einem agilen Kaliber wie "Loophole" auch mal ordentlich durchtreten. Der wahre Funke, der das Fass zum Explodieren bringt, bleibt aber leider aus, was sich bei mir auch nach mehreren Heimsuchungen nicht änderte.

Dan Seagrave zeigt sich mal wieder für ein feines Artwork verantwortlich und mittels dem Abgang "Separated Flesh" zeigen uns Deny The Urge auch mal richtig auf, wie gut doch auch eingängiger Groove klingen kann. "As Darkness Falls" bietet im Gesamtpaket soliden Todesblei, wo jedoch der Aha-Effekt ausbleibt, da keine außergewöhnlichen Elemente zum Vorschein kommen. Trotzdem, wer technisch angehauchten Death Metal mag, der sollte den dritten Silberling der Band ruhig mal ins Visier nehmen.

Artikelbild Copyright: G.U.C.

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