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Blood Harvest

OSSUARY INSANE – Demonize The Flesh (Re-Release)

Also das Artwork von vorliegender Scheibe ist ja schon mal ziemlich geil ausgefallen, welches natürlich auf Todesblei schließen lässt. Dabei muss ich zugleich anmerken, dass Ossuary Insane mir bislang kein Begriff waren, eine Band aus den Staaten, die allerdings schon längst unter die Würmer gegangen ist. Also liegt man richtig, wenn man der Vermutung nachgeht, hier eine Neuauflage vorliegen zu haben, da das Teil im Original bereits 1998 auf die Meute losgelassen wurde. "Demonize The Flesh" birgt sechs mal Death Metal der amerikanischen Schule, gut in Szene gesetzt und mit melodischen wie auch agilen Parts bestückt, vermag aber dennoch nicht so wirklich meine Erwartungen erfüllen. Daran Schuld ist keinesfalls das Jahr der Entstehung, sondern vielmehr die Tatsache, das irgendwie der meinerseits erhoffte Charme zu kurz kommt. Ossuary Insane haben auf ihrer Scheibe das Rad der Zeit keinesfalls neu erfunden, können zwar in Punkto giftiger Artikulierung überzeugen, geizen anderseits aber mit auffallenden Riffgewändern. Jene kommen immer nur kurz zur Geltung, aber dafür kommt beim zweiten Durchlauf so langsam aber sicher der variable Aspekt besser zum Vorschein. In puncto Durchschlagskraft muss gesagt werden, dass "Demonize The Flesh" diesbezüglich einen guten Eindruck vermitteln kann, aber am Ende dennoch kaum über das Mittelfeld herausragt. Die schier unbändige Masse an Publikationen jener Art macht es einem nicht gerade einfach, weshalb ein gnadenloses Aussieben unumgänglich ist, um sich auch selbst einen Überblick erhalten zu können.

"Demonize The Flesh" ist das einzige vollwertige Album der Band, hier in allen Belangen nochmals aufgepäppelt, wobei das Artwork geradezu prädestiniert ist, um im Vinyl zu punkten. Wer Death Metal mit dezenten Thrash Einfluss mag, der sollte die Vinyl Auflage ruhig einsacken. Wohlgemerkt man erwartet nichts Ungewöhnliches, denn das Artwork verspricht weit mehr, als wirklich dahinter steckt.

Artikelbild: Blood Harvest

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