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Charlotte Vol. 1 – Superkräfte sind nichts weiter als eine Teenagerkrankheit

Verdammt! Wieso?! Auch wenn es peinlich ist, aber sein wir doch ehrlich: Wer von uns hat sich noch nie insgeheim Superkräfte gewünscht? Fliegen, Telekinese, Geister sehen oder einfach so aus dem nichts Feuer erzeugen – For real? Das wäre schon ein Traum, oder!? Und dann schau ich mir so ganz unvoreingenommen „Charlotte“ von peppermint anime an, die erste Volume natürlich, und promt weiß ich jetzt: Superkräfte sind nichts weiter als eine Teenagerkrankheit. Slap in my face. Aber gut, lasst uns am Besten noch einmal ganz von vorne beginnen:

Die Story:

Auf der ersten von insgesamt zwei DVDs von „Charlotte“ geht es um den Schüler Yuu Otosaka, der die übernatürliche Fähigkeit besitzt für 5 Sekunden den Körper eines anderen zu übernehmen. Mit dieser Fähigkeit erleichtert sich der Schüler den Alltag: er kann in Ruhe von den Besten abschreiben und so ein absoluter Musterschüler sein ohne jemals lernen zu müssen.

Letztendlich können ihn jedoch Nao Tomori und Jōjirō Takajō ausmachen und ihn zu einem Schulwechsel zwingen. Warum? Weil seine übernatürlichen Kräfte eine Teenagerkrankheit sind, welche in ein paar Jahren wieder verschwinden werden. Bis dahin sollte sich Yuu bedeckt halten um nicht von irgendwelchen Wissenschaftlern gefunden und durch Experimente missbraucht zu werden, so wie es beispielsweise Naos Bruder ergangen ist.

Nach dem Schulwechsel und dem dafür notwendigen Umzug, zusammen mit seiner kleinen Schwester Ayumi, tritt Yuu notgedrungen dem dortigen Schülerrat bei um auch anderen Teenagern mit übernatürlichen Kräften zu helfen. Diese „Hilfeleistungen“ sind dann meistens der Kern der jeweiligen Episode.

Der Zeichenstil:

Persönlich mag ich den Zeichenstil sehr gerne. Sowohl die Charaktere sind schön designt als auch die Hintergründe. Jeder hat seine eigenen charakteristischen Merkmale und es ist nicht so, als würden sich die Charaktere jeweils nur durch unterschiedliche Augenfarben unterscheiden (letzteres habe ich leider schon viel zu oft erlebt).

Das Charakterdesign:

Das Charakterdesign ist relativ typisch für diese Art von Anime. Es gibt den ruhigen Hauptcharakter, den netten zweiten Kerl (für die Männerquote? 😛 ), die ehrgeizige und impulsive Anführerin, die super Beliebte und die überfürsorgliche kleine Schwester (bei der sich – oh wunder – letztenldich auch herausstellt, dass sie übernatürliche Kräfte besitzt).

 

 

Die Verpackung und Blu-ray Fakts:

Die Blu-ray kommt in einer Hülle aus Pappe, die über die eigentlich typische Platikhülle geschoben werden kann. Das ist ein kleines Extra für Sammler, auch wenn mir das persönlich immer ein wenig zu viel ist. Warum? Weil diese Paphüllen immer so schnell kleine Knicke bekommen und man immer das Gefühl hat, man würde unvorsichtig mit seinen Sachen umgehen (>.< was natürlich überhaupt nicht stimmt!).

Als Extra bietet die Blu-ray ein sogenanntes „Clean Opening“ an, was soviel bedeutet wie es gibt dazu nicht so viel Text wie zwischen den einzelnen Folgen xD. Außerdem gibt es zudem einen digitalen Code für den AKIBA PASS. Warum ich mir allerdings „Charlotte Vol.1“ auf AKIBA PASS noch einmal online ansehen sollte, wo ich doch die Blu-ray besitzte, ist mir allerdings schleierhaft (oder ich habe was falsch verstanden – kA.). Was als Extra nicht aufgeführt ist ist ein Trailer zu „Sekunden in Moll“ - und der sieht einfach super aus 😉

Vertonung: Deutsch, Japanisch

Untertitel: Deutsch

Format: 16:9

 

Was mir sonst noch auf der Zunge liegt:

Der Anime „Charlotte“ ist meiner Meinung nach ein mittelmäßiges Stück Animegeschichte. Das soll jetzt allerdings nicht abschrecken ihn sich einmal anzusehen. Es gibt einfach zwei Arten von Animes (für Anime-Vielschauer natürlich 😉 ): Die wo man die erste Folge schaut und letztendlich ein Schweißgerät braucht um sich um 3 Uhr morgens vom Fernseher loszureißen, so dass man morgens nicht zu spät zur Arbeit kommt – und die wo man sich gemütlich jeden Tag eine Folge ansehen kann. Zu letzteren gehört „Charlotte“. Ein guter Feierabend-Anime praktisch. Jede Folge ist bislang für sich genommen abgeschlossen und ein kleines High-Light.

Sonst muss ich noch sagen... „Charlotte“... ich kann mit dem Namen nichts anfangen^^ Das ist jetzt natürlich nicht die Schuld von peppermint anime, weil sie haben dem ganzen nicht den Titel gegeben, aber.... es gibt in dem Anime keine Charlotte oO. Folglich habe ich versucht nachzurecherchieren und Charlotte heißt auf japanisch so viel wie "freie Frau". Das macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn ö.ö

Gut. Damit wären wir für diese Volume wohl durch! Hätte euch jetzt auch noch ewig lange über die Hintergründe zuspamen können und die Verbindung zu Angel Beats! aber sein wir mal ehrlich: das braucht es an dieser Stelle nicht und das Review ist ohnehin schon sehr lang. Warten wir daher erst einmal die zweite Volume ab und sehen, was diese denn so zu bieten hat!

Over and out - Ryo

Copyright Artikelbild: peppermint anime GmbH; VisualArt’s/ Key/ Charlotte Project
Copyright andere Bilder: Ryo

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