Kategorien

Reality Fade Records

REPROBATION – One Final Autopsy​.​.​.

Ihre Heimat haben Reprobation in Chicago, die ich aufgrund des Artworks eigentlich voll in der Goregrind Familie vermutet habe. Dem ist jedoch nicht ganz so, denn "One Final Autopsy​.​.​." lässt sich vielmehr im brutalen Death Metal ansiedeln, welcher merklich von der alten Schule inspiriert ist. Das dritte Werk der Burschen birgt neben zehn Stücken auch noch zwei Demo Beiträge, wobei es sich allerdings auch um das letzte Zeichen der Truppe handelt, da Reprobation nicht mehr existent sind. Schlecht ist es allerdings nicht, was man da nun vorgesetzt bekommt, und auch wenn das Material nun nichts Weltbewegendes verkörpert, so kann gelegentliches Geblaste durchaus gefallen. Dabei werden auch immer wieder schwerfälligere Parts eingebunden, um die ganze Sache auch variabel zu machen. Dennoch fehlt irgendwie der gewisse Kick, der dafür sorgt, das sich "One Final Autopsy​.​.​." durch die Schädeldecke frisst. Denn auch nach drei Durchläufen bleibt bei mir nicht wirklich viel hängen, wobei man aber wohlgemerkt ruhig mal reinschnuppern kann. Am ehesten kann sich "Hellbent For Leather" vom Rest abheben, hat jene Umsetzung doch schon fast etwas von punkigen Zügen. Mit besagten Demo Vertonungen ist man schon seinen einstigen Roots überaus treu geblieben, von einer Weiterentwicklung kann aber kaum die Rede sein.

Inwieweit die Vorgänger ausgefallen sind, vermag ich nicht zu beurteilen, da mir diese nicht geläufig sind. Wenn sich allerdings die Entwicklung auf gleichbleibenden Level festgesaugt hat, bin ich mir anderseits sicher, auch nichts verpasst zu haben. Wer alles sammelt und braucht, was mit brutalen Death Metal zu tun hat, der hört Probe. Wohlgemerkt man erwartet nichts Besonderes.

Artikelbild Copyright: Reality Fade Records

Powered by WP Review

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben