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20 Buck Spin

ACEPHALIX – Decreation

Wer wissen will, wie sich ein Hybrid aus Necrot, Vastum und Depressor anhört, der sollte mal Bekanntschaft mit Acephalix machen, wo sich Typen von genannten Truppen versammelt haben, um uns mit ranzigen Death Metal den Tag zu verschönern. Dabei gehört der vorliegende Longplayer zu solchen Werken, wo sich die Stärke nicht unbedingt für jedermann sofort aufzeigt. "Decreation", und das ist Fakt, ist nun jedenfalls ein neues Lebenszeichen der Truppe, welche sich damit immerhin satte fünf Jahre Zeit gelassen hat, was sich aber verdammt noch mal ohne Frage gelohnt hat. Komischerweise wird das Teil von einem irgendwie recht unauffälligen Stück eingeleitet, denn "Upon This Altra" rauscht bei mir einfach nur entlang, ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Dieser Umstand ändert sich aber schlagartig ab "Suffer (Life In Fragments)", welche sich mit seinem markanten Refrain und dem Songaufbau schon fast als ein kleiner Ohrwurm entpuppt. Acephalix wissen also, wie geiler Death Metal zu klingen hat, zumal die hier gegebene Schwere hervorragend dazu passt. Mit "Mnemonic Death" fährt man eine ähnliche Schiene, wobei das eingängige Zeug gut in die Birne geht. Das teils gegebene Wechselspiel aus Schwere und Lebendigkeit funktioniert im Fall von "Decreation" überaus gut, und auch wenn Acephalix damit keine neuen Wege beschreiten und auf irgendwelche Eingebungen verzichten, so ist dennoch ein interessantes Stück Todesblei gegeben, wo vor allem auch Liebhaber von Groove auf ihre Kosten kommen ("Excremental Offerings").

Wer auf gut getrimmten Ami Death steht, der wird hier keinen Fehler machen, denn mit dieser Scheibe zeigen die Burschen eine Menge Potenzial auf, gekleidet in starker Produktion, Eingängigkeit und einer ordentlichen Portion an Wuchtigkeit. Weiter so!

Artikelbild Copyright: 20 Buck Spin

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