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SHE ATE A SCORPION – Expeditious Aggrandizement Of Xenobiotic Enormities

Mhhh. Ein merkwürdiger Bandname ist es ja schon, den sich die beiden Jungspunde Evan Van Dyne (vocals, drums) und Lars McInturff (guitar, bass) hier ausgesucht haben. 2016 zusammengefunden, so ist "Expeditious Aggrandizement Of Xenobiotic Enormities" nun nach einer EP auch das erste richtige Lebenszeichen, wobei man das Teil allerdings unter Eigenregie verjubelt. She Ate A Scorpion stehen für brutalen Death Metal, was auch sonst. Ein Blick auf die Titel verrät die Vorliebe zu Dingen wie Gore und Nihilismus, aber wie schaut es den nun von der Mucke her aus? Ok, man hat sich Unterstützung ins Boot geholt, so unter anderem einen Typen von Extraterrestrial Morphogenesis, schnorchelt sich in gewohnt gutturaler Artikulierung alles aus den Därmen und hat scheinbar auch eine kleine Vorliebe für diverse Schundstreifen. Den gebotenen Brutalo Slam Death versucht man zwar immer mal etwas aufzulockern, was allerdings nur bedingt gelingt. Am Stück reingezogen, so treten nämlich hin und wieder gewisse Ermüdungserscheinungen in Kraft, einfach darum, da die Stücke nicht merklich variieren. "Amongst Evisceration" stellt da noch den besten Axthieb dar, wo noch ein Musiker von Psychosomatophobia mitmischt. "Interlude" hätte man sich hingegen komplett ersparen können, steht das Ding doch lediglich für ein belangloses Zwischenspiel, aber die eigentliche Überraschung lauert beim Titeltrack. Dieser geht für Slam Verhältnisse verdammt lang und wird aber interessanterweise von einer richtig variablen Seite geprägt. Na also, geht doch. Aber warum bündelt man alles in einem einzigen Song, anstatt hier und da etwas davon beizumengen? She Ate A Scorpion beweisen damit jedenfalls, dass man doch mehr auf der Pfanne hat, als 08/15 Geprügel zu präsentieren. Moment mal, den starken Rausschmiss "Sirenens Kald" kenn ich doch- Guttural Slug lassen grüßen!

"Expeditious Aggrandizement Of Xenobiotic Enormities" ist am Ende eines von vielen brutalen Werken, von denen es mittlerweile unzählige Projekte/Bands gibt. Allerdings haben die Typen durchaus Potenzial, denn mittels genannten Titeltrack zeigt man auf, hier noch einiges an Luft zu haben. Melodie ist kein Fremdwort und ich könnte mir gut vorstellen, dass man damit durchaus seinen eigenen Weg finden kann. Mark Cooper konnte man übrigens für das Artwork gewinnen, und wenn man weiter an sich arbeitet, vor allem was den eigenen Stil angeht, so sollte hier noch weit mehr drin sein.

Artikelbild Copyright: She Ate A Scorpion

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2 Antworten

  1. Hall, Ich komme aus America und immer suche für leute meine deutsch mit üben. Es tut mir leid ob mein deutsch nicht so gut ist. Auf jeden Fall, Ich wundere ob du meinen dritten Album Gratifying Severd Hearts ein reivew schreiben können. Tschüss Jeremy
  2. Evan ist der Schlagzeug Spieler Triguna

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