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CRYPTS OF DESPAIR – Interview

Eines der schärfsten Death Metal Kaliber 2017 haben CRYPTS OF DESPAIR eingedroschen. Riffbetonte Aggression trifft auf mörderischen Groove- verdammt nochmal, hier ist ein Interview absolute Pflicht! Wer also einen etwas tieferen Einblick in das Schaffen der Burschen haben will, hier kommt er ...

blizzard: Hallo Leute. Herzlichen Glückwunsch zu eurem fantastischen Death Metal Auswurf! "The Stench Of The Earth" ist ein massiver Death Metal Schlag, eine großartige Bombe  ins Face eines jeden Wimp. Seid ihr damit zufrieden?

D.A.: Hallo und danke für die freundlichen Worte. Die Erschaffung von "The Stench Of The Earth" war eine herausfordernde Reise, aber die Mühe hat sich gelohnt. Wir sind immer bemüht uns in allen Aspekten zu verbessern und es gibt immer noch genug Raum um sich weiter zu entwickeln, aber alles in allem sind wir zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Albums.

blizzard: Erzähl uns von CRYPTS OF DESPAIR. Warum diese lange Zeit zwischen der Gründung  und der ersten Veröffentlichung?

D.A.: Da wir zu Beginn der Band sehr jung waren, fehlten uns einfach die entsprechenden Ressourcen, die man für Studioaufnahmen benötigt. Eine Demo war in Arbeit, aber
dann hatten die Bandmitglieder einige persönliche Probleme im Leben, weshalb es unumgänglich war, die Aktivität von Crypts Of Despair zwischenzeitlich von 2013 bis 2016 einzustellen. Nachdem die Band wieder zusammenfand und sich genug Zeit gelassen hatte, so konnte bald wieder mit ernsthaften Aufnahmen begonnen werden.

blizzard: Was ist die Idee hinter dem Album "The Stench Of The Earth"? Gibt es ein Konzept oder Botschaft dahinter?

D.A.: Das Konzept verkörpert ziemlich genau das, was wir uns vorstellen: Ein allgemeiner Ekel und Hass auf die Menschheit, all ihre Handlungen in diesem Bereich und in der Gesellschaft. Die Songs umfassen insgesamt eine ganze Reihe von Themen, die von verschiedenen Standpunkten aus betrachtet werden, aber alle senken den Schleier, um zu zeigen, wie krankhaft die Menschheit wirklich ist.

blizzard: Das fantastische "77" ist ein toller Killer. Was kannst du uns dazu sagen?

D.A.: Vielen Dank. Der Name kommt von dem Thema des Songs, mit dem es zu tun hat,
77 Tage der Folter. Alle Texte sind im Booklet enthalten, so dass, sobald das Album fertig ist, man tiefer hineinblicken kann.

blizzard: War es am Anfang geplant, ein solch intensives Teil zu schaffen?

D.A.: Die Absicht von Anfang an war, das stärkste Material zu erschaffen, zudem wir momentan in der Lage sind. Offensichtlich spielen wir keine Balladen, aber wir haben uns nie dazu entschlossen, die intensivsten oder brutalsten zu sein. Die Intensität ist nur ein natürlicher Fluss.

blizzard: Wer ist der Erschaffer des Artworks?
D.A.: Roberto Toderico, ein italienischer Künstler, auch gut bekannt in der Metal Szene für seine Arbeit rund um die Erstellung von Kunst für Festivals, Promotion Material und Band Artworks für Bands wie Asphyx, Pestilence, Sadistic Intend, Sinister …

blizzard: Geprägt durch viel Groove und enorme Riffparts ist "The Stench Of The Earth" ein sehr intensives Teil, aber Eingängigkeit und der einfache Zugang scheint euch dennoch sehr wichtig zu sein. Oder?

D.A.: Wir versuchen nicht, uns vor irgend jemandem zu verstecken und den Leuten genau das zu geben, was sie wollen. Ich würde definitiv sagen, das der einfache Zugang in unserem Interesse ist. Wer mit solch intensiver und dunkler  Musik zu tun hat, der wird es verstehen. Es ist nicht jedermanns Sache, aber Menschen, die wirklich interessiert sind, werden sich hingezogen fühlen.

blizzard: Besonders beeindruckt hat mich die Produktion und der unglaublich brutale Groove des Werkes. Glaubt ihr CRYPTS OF DESPAIR können dieses Album nochmal toppen?

D.A.: Wie bereits erwähnt streben wir immer nach Perfektion und Verbesserung. Wir hoffen es auf jeden Fall. Die Arbeit an diesem Album hat uns geholfen, viel zu verstehen und Dinge mit auf den Weg zu nehmen, wie wir noch besser klingen und diese Erfahrung wird sich definitiv bei unserer nächsten Veröffentlichung auszahlen.

blizzard: Wie kam der Vertrag mit Testimony Records zustande?

D.A.: Wir stießen auf Dennis, der sich schon für uns interessiert hat, ehe
die Hörer unsere Schöpfung kennenlernten. Dieser Aspekt war uns sehr wichtig.
Zufälligerweise waren wir auf der Suche nach einem Label, so dass eine Sache zur anderen führte und nun sind wir hier. Unsere Partnerschaft besteht zwar nich nicht lange, aber bisher arbeiten wir gerne mit Testimony Records zusammen.

blizzard: Nennt uns drei Gründe, warum wir das Album kaufen sollten.

D.A.: Wir glauben nicht an eine Möglichkeit, es zumindest in unserem Fall auf drei Gründe zu reduzieren. Lass uns also einfach mal so sagen, dass der einzige Grund, es zu kaufen, wäre, wenn es dir wirklich gefällt und du unsere Arbeit zu schätzen weist.

blizzard: Dank euch für dieses Interview! Noch letzte Worte?

D.A.: Danke für die freundlichen Worte, eure Zeit und euer Interesse.

 

Artikelbild Copyright: Testimony Records

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