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Endwar Records

THEODICY – I Am War

Fünf Jahre nach ihrem Erstschlag kehren nun Theodicy aus Weißwasser/Sachsen zurück, die sich auf "I Am War" allen Anschein nach vorrangig mit dem Thema Krieg und dessen Ausuferungen beschäftigen. Dabei muss ich den Burschen frühzeitig bescheinigen, hier ein überaus sauber eingezwirbeltes Teil bewerkstelligt zu haben. "I Am War" punktet mit schneidigen Riffpassagen, viel Eingängigkeit, Groove und daraus resultierender Vielseitigkeit. Das lebendige Material basiert auf einem guten Spagat zwischen Melodie und Death Metal, der aber auch mal diverse Eingebungen aus dem Metalcore durchblitzen lässt. Die verdammt saubere Produktion tut ihr Übriges dazu, weshalb "I Am War" einen durchweg starken Eindruck macht. Egal ob "Kratos" mit seinem verdammt markanten Refrain, feine Gitarrenlinien in "Firms Of Death", oder das groovige Monster "First Person Shooter"- hier gibt es viel zu entdecken, zumal das Ding aber bereits beim Erstkontakt viel Potenzial offenbart. Die dabei gegebene Zugänglichkeit verleiht dem Silberling natürlich auch eine gewisse Portion an Frische, wobei die Jungs aber beides gut drauf haben- druckvolles Geballer ("Executed By Fire") und markante Riffpassagen ("Undevil Inside"), und das nicht gerade spärlich.

Theodicy können mich auf Anhieb mit ihrem zweiten Longplayer überzeugen und werten damit die deutsche Szene fraglos mächtig auf. Wer jetzt Neugier verspürt, der greife zu der mächtigen Abrissbirne "First Person Shooter", oder dem treibendem Vieh "Massacre". Obwohl, ist eigentlich egal, denn dieser Death Metal Föhn ist auch im Gesamtpaket qualitativ auf ganz hohem Niveau. Weiter so!

Artikelbild Copyright: Theodicy

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