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ABORTED FETUS – Fatal Dogmatic Damage

Ein Intro aus irgendeinem Schundfilm darf hier als Eröffnung geltend gemacht werden, ehe es nach wenigen Sekunden klar wird- Aborted Fetus schlagen zu! Die Slam Maschine aus dem Ural lässt auf diesem Silberling mal wieder nichts anbrennen, und so stampft und mörsert man sich voller Wonne durch die Stücke, was Freunde von Devourment und Konsorten sicherlich zu schätzen wissen. "Fatal Dogmatic Damage" knallt ziemlich ordentlich und zeigt die Buben von ihrer gewohnt derben Seite, die es auch immer mal schaffen, diverse Breaks einzufangen, um so etwas Abwechslung in das wilde Treiben zu bringen. Gelingen tut dies zwar nicht immer, was den Gesamteindruck angeht, aber dennoch gehen manche Dinger schön in die Rübe. "Unleashed Psychoanalysis" oder "Aquarium With Dead Souls" wären solche Beispiele, wobei man es aber auch nicht schwer hat, hier Fuß zu fassen. Stumpfes Gehacke ist somit nicht, ich nenne es vielmehr kontrollierte Aggression, was da hervorbricht. Pussys werden "Fatal Dogmatic Damage" wohl vielmehr mit psychischer Persönlichkeitsstörung assoziieren, wie Aborted Fetus ja auch zu Beginn mit "Mental Personality Disorder" benennen, Brutalos hingegen ein Schmatzen von sich geben.

Obwohl Aborted Fetus in der Szene eigentlich einen sehr guten Ruf genießen, so muss ich trotzdem anmerken, bislang noch kein Werk der Burschen vernommen zu haben, welches mit richtig weggeknallt hat. Die Band ist gut, keine Frage, und vermag mit ihren Scheiben auch immer im gehobenen Bereich zu ankern, aber zu den wirklich Großen vermag man auch mit "Fatal Dogmatic Damage" nicht aufschließen.

Artikelbild Copyright: Comatose Music

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