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Bizarre Leprous Production

DR. GORE – From The Deep Of Rotten

Kernigen Death Metal gebären uns Dr. Gore, die mit "From The Deep Of Rotten" bei Bizarre Leprous gelandet sind. Im Gegensatz zu den anderen Stallgefährten, so ist hier keine Gore/Porn/Grind Band am holzen, wobei mir die bislang unbekannten Italiener bereits damit ihr drittes Langeisen servieren. Geboten wird dabei Death Metal von amerikanischer Spielart, der durchaus in das Raster von Cannibal Corpse passt, und zudem schön druckvoll prasselt. Vor allem das Schlagwerk wuchtet sich vorbildlich durch das Geschehen, da können sich viele Kollegen mal eine Scheibe abschneiden! Jedenfalls mangelt es nicht an Aggression ("Necrodoctor", arghhh!), wobei Dr. Gore aber eine gute Balance gefunden haben, um nicht herkömmliches Geknüppel zu verfallen. Vielmehr sind Groove, Schwerfälligkeit und markante Passagen ein wichtiger Teil der Basis, die aber deshalb keineswegs an Intensität missen lässt. Schon beim ersten Durchlauf bleiben zahlreiche Passagen hängen und es bleiben keine Zweifel, das sich die lange Wartezeit von gut vier Jahren auch gelohnt hat. Auch wenn die Burschen nun kein Jahrhundert Werk bieten, so ist es trotzdem die Lebendigkeit und der Dampf, was "From The Deep Of Rotten" überaus Frisch wirken lässt, wo lyrisch bezogen lebendig gehäutet wird, und Kannibalismus seine Auferstehung erfährt.

"From The Deep Of Rotten" knallt vorzüglich und zeigt auf, wie treibender Death Metal zu klingen hat. Sicherlich ist der Hang zur brutalen Stilistik mehr als hörbar, aber was den variablen Aspekt angeht, so können Dr. Gore mit diesem Album richtig gut glänzen. Kinderfresser und Grottenolme schlagen zu!

Artikelbild Copyright: Bizarre Leprous Production

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