Lacerated Enemy Records

NECRAMBULANT – Infernal Infectious Necro-Ambulatory Pandemic

"Achtung, anschnallen!" lautet wieder einmal die Devise! Necrambulant fackeln nämlich nicht lange, sondern feuern auf "Infernal Infectious Necro-Ambulatory Pandemic" voller Inbrunst acht Splittergranaten ab, die lediglich einen Krater der Verwüstung hinterlassen. Da ist ordentlich Dampf im Kessel. Bei Necrambulant wird gewürgt und gekotzt, was das Zeug hält, und auch hier ist eine scheinbare Vorliebe für das Klebrige gegeben. Dieses ist nämlich recht präsent, wird aber selbstverständlich von gelegentlichem Gedresche heimgesucht. Wenn man bei Necrambulant so richtig loslegt, bleibt kein Stein auf dem anderen, und das, obwohl "Infernal Infectious Necro-Ambulatory Pandemic" recht Detah Metal-lastig geworden ist. Die heftigen Blastattacken sind ziemlich zermürbend und an Intensität kaum noch zu übertrumpfen. Man tut jedoch gut daran, diesen nicht allzu viel Platz zu bieten, was letztendlich doch in Einseitigkeit resultieren würde. Mit "Strategic Dismemberment Of Anomalous Reanimated Flesh" oder auch "Self Biological Carnivorous Cannibalism" sind genug hässliche Bastarde gegeben, einzig die Abwechslung sollte man zukünftig nicht untergraben.

Necrambulant sind Holzfäller in Reinnatur und triumphieren teils mit regelrechter Gnadenlosigkeit - wer keinen allzu großen Anspruch auf Markantes legt, der darf sich mit Vorsicht an dieses Mörserteil wenden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Burschen etwas zügiger an einem eventuellen Folgewerk arbeiten, ist vorliegende Scheibe doch erst das Debüt dieser seit gut sechs Jahren existenten Band. Freunde von Infectology und Splattered Mermaids vorgetreten!

Artikelbild Copyright: Lacerated Enemy Records

  • 7.5/10
    Gesamtwertung - 7.5/10
7.5/10

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben