Morbid Generation

V.A. – Guttural Carnival

"Guttural Carnival" lädt zu einem Spektakel der besonderen Art ein, wobei die Trümmerschmiede Morbid Generation darauf fünf kernige Vertreter serviert, welche nun jeweils zwei Stücke zum Besten geben. Mit PAROXYSMAL BUTCHERING wird die Vorstellung eröffnet, welche die Gemeinde der derben Klänge unter Garantie befriedigen wird. Die vier Burschen zelebrieren ein amtliches Brett, welches vornehmlich auf Deathgrind beruht, schielen aber zwinkernd auch Richtung Slam Death. ENCEPHALOPATHY brettern dann sogleich noch eine Spur extremer los, wobei man ebenfalls guttural vorbildlich abkotzt. Dabei pendelt man gekonnt zwischen kräftigen Geblaste und Schwerfälligkeit und versteht es vorbildlich zu variieren. GUTFED sind gute alte Bekannte und schnetzeln sich in altbewährter Form durch das Geschehen, wobei das Schlagwerk manchmal noch immer blechern klingt. Glücklicherweise fällt dies aber hier weniger ins Gewicht als beim Debüt. Und irgendwie verwundert es auch nicht, dass TRAUMATOMY ebenso wieder am Start sind. Mit ihrem fetten Mördersound katapultieren sich die Jungs gleich mal an die Spitze, bleiben auf hohem Niveau und heizen der Slam-Gemeinde ordentlich ein. ENGORGEMENT sind da aber auch nicht viel zimperlicher und runden diesen Silberling mit ihren Interpretationen gekonnt ab. Da wird kräftig durchgetreten und feine Riffgewitter kommen zum Vorschein.

Somit lässt sich festhalten, dass es in Sachen Qualität eigentlich nichts zu bemängeln gibt.
Es wird gesägt, geholzt und gegrunzt, was das Zeug hält. Die entsprechende Zielgruppe sollte damit geklärt sein, weshalb "Guttural Carnival" jedem Freak da draußen zu empfehlen ist, zumal man außerdem einen guten Überblick über die Prügelszene bekommt.

Artikelbild Copyright: Morbid Generation

  • 8/10
    Gesamtwertung - 8/10
8/10

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