Lacerated Enemy Records

INFECTING THE SWARM – Pathogenesis

Infecting The Swarm sind in deutschen Landen beheimatet und servieren uns nun nach ihrem Demo den ersten Schädelspalter. Meine Fresse- das ist auch in der Tat wortwörtlich zu nehmen! Eine verdammt intensive Hackorgie lauert hier und wenn man sich dann noch die Liste der Einflüsse, wie etwa Septycal Gorge und Guttural Secrete, zur Hand nimmt, sollte dies allerdings nicht wirklich verwundern. "Pathogenesis" ist dabei der erste Teil einer Trilogie, welche auf einem Science Fiction Konzept beruht. Dies bringt auch schon das verdammt geile Artwork etwas zum Ausdruck, wobei ich mich nun vorsichtig dem stilistischen Bild annähere. Dabei will ich gar nicht erst rumeiern- gleich einer wahren Zerstörungsorgie metzeln sich die Burschen ohne Gnade durch das komplette Programm, welches auch wirklich nur den Brutalos zu empfehlen ist. Ein permanentes Sperrfeuer lässt jeden Wimp auf die Knie fallen und um Gnade winseln- Pustekuchen! Gnade kennt man bei Infecting The Swarm keine, bekommt man doch eindrucksvoll aufgezeigt, wo der Hammer kreist. Natürlich darf kein Abhusten fehlen, in Sachen gutturaler Artikulierung sind die Typen nämlich auch nicht zu verachten. Was den Aspekt der Abwechslung betrifft, so ist das bei solchen Extremen immer eine Sache für sich. Auf "Pathogenesis" wird geholzt, gesäbelt und ein Granatschlag nach den anderen ins Ziel gebracht, wobei man mitunter auch mal ein cooles Gitarrensolo vorgesetzt bekommt. Dennoch ist kerniges Gehacke an der Tagesordnung, wobei diese Metzelorgie eine dicke halbe Stunde anhält. Das reicht anderseits aber auch vollkommen, denn zum Plätten bedarf es keiner weiteren Hilfsmittel. Vielmehr gilt es hier ohne Medis durchzuhalten, denn Beruhigungspillen gibt es erst danach.

Artikelbild Copyright: Lacerated Enemy Records

  • 7.5/10
    Gesamtwertung - 7.5/10
7.5/10

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