Sevared Records

AFFLICTIVE EMASCULATION – Obscure Slam Vomition

Und noch ein Hammerteil! Nachdem mich Bösedeath schon ordentlich weichgeklopft haben, erhalte ich mittels vorliegendem Werk gleich noch einen fetten Nachschlag. Die Rede ist von Afflictive Emasculation, die mir noch in verdammt guter Erinnerung sind. Wohlgemerkt handelt es sich dabei aber um ein Projekt, welches puren Slam Death Metal mit hohem Brutalitätsfaktor abliefert und das im gehobenen Level! Erwartungsgemäß zieht schnell ein Gewitter auf, wo kernige Blastsalven auf schwere Riffpassagen treffen und die Flankierung mittels prägenden Gitarrenwänden erfährt. Diese Kombination beschert "Obscure Slam Vomition" einen hohen Wiedererkennungswert und sorgt dafür, dass das Teil immer wieder vorbildlich knallt und sämtliche Krampfadern zum Platzen bringt. Dies dürfte spätestens bei "Reduced To Atoms Part I - The Phenomenology Of Mass Murder" passieren, ein geiler Granatsplitter mit enormer Eingängigkeit. Dieses hohe Level wird auch mit scheinbarer Leichtigkeit mühelos gehalten, weshalb man eigentlich auch gar keinen expliziten Titel hervorheben kann. Fest steht hingegen die gehobenee Klasse, welche ja auf dem Folgewerk ebenso gegeben ist und Afflictive Emasculation zur Spitze im Gerbheitssektor verhilft.

Fies, morbide und ausdrucksstark. So könnte man "Obscure Slam Vomition" am besten umschreiben, und wenn dies kein Grund ist, jenes Projekt im Auge zu behalten, dann kann ich euch auch nicht weiter helfen. Slam Fetischisten vorgetreten!

Artikelbild Copyright: Afflictive Emasculation

  • 8/10
    Gesamtwertung - 8/10
8/10

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