Amputated Vein Records

KYOJIN DAIGYAKUSATSU – Muhaka

Zu einem Gurgelfest laden Kyojin Daigyakusatsu, eine Böllertruppe, welche 2012 in Texas geformt wurde und sich dem Slam Death Metal verschworen hat. Verwundern sollte dies allerdings kaum, wenn man bedenkt, das sich die Burschen aus Devour The Unborn und ehemaligen Mitstreitern von Guttural Secrete und Stages Of Decomposition zusammensetzen. Da kann logischerweise keine leichte Kost entspringen, anderseits passt man damit natürlich perfekt in das Raster der Lärmmanufaktur Amputated Vein. So werden hier ordentlich Späne gehobelt, worauf auch in etwa die Übersetzung des Bandnamens spielt- Kyojin Daigyakusatsu bedeutet so viel wie 'Gigantisches Massaker'. Sinnlos rumbolzen ist aber nicht, und gerade wenn auch ein paar coole Riffbretter zum Vorschein kommen, dann nimmt die Sache auch Schmackes an. Zum Beispiel ist "A Circle Of Awaiting 16 Torments" eine solche Nummer, die vor allem durch ihre Abwechslung überzeugt. Allerdings ist "Muhaka" im Nachhinein betrachtet zwar eine solide Scheibe, der jedoch das gewisse Etwas fehlt. Keine Frage, zum Abdrehen ist das Teil empfehlenswert, aber wären nicht hin und wieder jene Riffpassagen, dann klänge man allenfalls so wie eine von hundert anderen Slam Bands. Die Produktion ist gelungen, wobei man bei Kyojin Daigyakusatsu aber nicht ganz so tief gestimmt daherkommt, wie dies bei vielen anderen Kollegen der Fall ist.

Wer alles sammelt, was mit brutalem Death zu tun hat, der wird ohne Zweifel mit diesem Brocken entschädigt werden. Allerdings auch nur dann, wenn man nichts Ungewohntes erwartet, denn diesbezüglich kann der Tonträger nicht wirklich viel bieten, außer in der breiten Masse unzähliger Durchschnittswerke mitzutreiben.

Artikelbild Copyright: Amputated Vein Records

  • 6/10
    Gesamtwertung - 6/10
6/10

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