Rising Nemesis Records

CEPHALIC IMPURITY – Eulogium For Incessancy

Die russische Death Metal Maschine Cephalic Impurity ist mir keinesfalls unbekannt, durfte ich doch schon deren Erstwerk rezensieren. Und auch auf "Eulogium For Incessancy" unterstreicht die Band ihren Anspruch, zu den führenden Kalibern der dortigen Szene zu gehören, ist doch auch die dritte Scheibe ein verdammt heftiges Brett geworden, in dem die Jungs Komplexität mit Brutalität auf gekonnte Art miteinander verbinden. "Eulogium For Incessancy" versprüht von Beginn an eine ordentliche Prise Intensität und findet seine Vollendung vorrangig im angezogenen Tempo, sind schwerfällige Passagen doch ehr die Ausnahme. Dass Gute daran ist, das diese Prügelei auch Laune macht und Cephalic Impurity letztendlich eine gute Entwicklung hinlegen können, die mit einer Vertonung wie "Those Who Observe" aufzeigen, wie variabler Brutal Death Metal zu klingen hat. Klar verwischen manchmal die Grenzen zwischen Slam Death und Deathgrind, aber die Burschen kriegen diesen Spagat vorbildlich hin und erschaffen mit ihrem dritten Angriff erwartungsgemäß leckere Kost zum Abdrehen, die immer wieder auf's Neue jede Menge Schmackes hat.

Dabei werden sich alle Freunde der derben Länge schnell mit "Eulogium For Incessancy" wohlfühlen, kann man doch letztendlich genau das vorzeigen, was ein solches Monster auch bergen sollte- brutale Blastattacken und eine Portion Eingängigkeit. Wer diese Kriterien als wichtig sieht, der muss in dieser Angelegenheit einfach zugreifen. Eine Ausnahme für extreme Gemüter stellt diese Publikation aber deshalb ebenso wenig dar und wer mag, der sollte sich mal den starken Opener reinziehen.

Artikelbild Copyright: Rising Nemesis Records

  • 7.5/10
    Gesamtwertung - 7.5/10
7.5/10

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