Extreme Souls Production

JASAD – Rebirth Of Jatisunda

Auch Jasad ist ein Name, mit dem man irgendwann als reger Verkoster extremer Klänge konfrontiert wird. Die Truppe ist in Indonesien ansässig und dürfte mit zu den bekanntesten Vertretern der dortigen Szene zählen. Jasad bestehen schon gute 25 Jahre, legten aber bislang nur drei Langeisen (inklusive der Vorliegenden) vor, abgesehen von einer EP und drei Demos. Mit "Rebirth Of Jatisunda" zelebrieren die Jungs recht agilen Death Metal, ohne irgendwelche Schnörkel, und toben sich damit auch ordentlich aus. Das vorwiegend sehr lebendig eingespielte Material lebt von gelegentlichen Tempobreaks, welches gut in den Schädel gehen, aber auf der anderen Seite leider absolut keine Überraschungen freigibt. In dieser Beziehung machen es sich Jasad einfach und verzichten komplett auf Spannungsaufbau und Stützpfeiler, was sich ab einem gewissen Zeitpunkt auch bemerkbar macht, verliert diese Angelegenheit doch irgendwann an Reiz. Gerade ab der Mitte wartet man dann doch, irgendwie mit Hoffnung gespickt, dass hier noch etwas passiert, was leider nicht der Fall ist. Jasad verlieren dadurch an Punkten, denn von relativ eintönigen Ballerorgien ist der Markt schon längst übersättigt, und kommen deshalb mit "Rebirth Of Jatisunda" auch nicht wirklich über das Mittelfeld.

Mit "Rebirth Of Jatisunda" lässt sich die Truppe im Death Metal Sektor ansiedeln, wobei auch mal diverse Slam Anleihen zum Ausdruck kommen, was allerdings nicht wirklich ins Gewicht fällt. Auch der Gastauftritt eines der Bleeding Corpse Mitglieder ändert nichts an der Gegebenheit, dass man es mit keinem umwerfenden Auswurf zu tun hat. Zwar kann man solides Handwerk vorzeigen, aber die monotone Umsetzung ist nun mal der einzige Fakt, der sich bemerkbar macht.

Artikelbild Copyright: Extreme Souls Production

  • 5/10
    Gesamtwertung - 5/10
5/10

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