Unique Leader Records

KATALEPSY – Gravenous Hour

Katalepsy stammen aus Russland, genauer gesagt Moskau, und sollten eingefleischten Hörern von derben Metal Klängen ein Begriff sein. Die Truppe zockt nämlich brutalen Death Metal, der enorm agil daherbrettert und gelegentliche Slam Parts bereithält, aber auch eine technische Schlagseite birgt. Dabei lässt sich schnell eine positive Entwicklung ableiten, denn Katalepsy verstehen ihr Handwerk und schaffen es somit, hier permanent durchzubrettern, und das auf hohem Niveau. Gitarrensolos brechen gelegentlich die Blastsalven und Stücke wie "To The Lords Of Nihil" und "The Long Bright Darkness" stechen frühzeitig aus dem Geschehen hervor. So offenbart sich bereits beim Erstkontakt ein überaus guter Eindruck und "After Omega" schraubt sich mit seinem starken Songaufbau gleich mal ganz fix in die Hirnregion, wobei es aber anderseits auch nicht leicht ist, diverse Brecher hervorzuheben. Davon lauern nämlich etliche auf ihren Einsatz und somit verwundert es ebenso wenig, dass vorliegendes Tondokument auf permanent hohen Level angesiedelt ist. Ich muss gestehen, dies in dieser Art nicht erwartet zu haben- aber dies ist definitiv der Weg in die richtige Richtung, weshalb man sich den Namen Katalepsy unbedingt einprägen sollte.

"Gravenous Hour" zählt letztendlich zum Besten, was die Typen bislang auf den Markt geschmissen haben und verpackt wurde diese Angelegenheit in einer starken Produktion und einem gelungenen Artwork. Wer brutalen Death Metal mit der Portion Extra mag, der wird um "Gravenous Hour" nicht herumkommen. Also Regler aufgedreht und weiter so!

Artikelbild Copyright: Unique Leader Records

  • 8.5/10
    Gesamtwertung - 8.5/10
8.5/10

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