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INTERNAL SUFFERING – Cyclonic Void Of Power

Mit ihrem fünften Longplayer melden sich nun Internal Suffering an der Knüppelfront zurück, die damit ein arg heißes Eisen geschmiedet haben. "Cyclonic Void Of Power" mündet in einem Konzeptwerk, dessen kosmische Ausrichtung und technische Note nicht darüber hinwegtäuschen können, dass es sich dabei um eine Ballerorgie vom Feinsten handelt. Kraftvoll und gespeist mit unbändiger Energie, so legen die vier Burschen von Beginn an ein beachtliches Wutlevel vor, wobei sich schnell die ersten Haare von eurem Schädel lösen werden. Wie ein Orkan fegen Internal Suffering mittels "Ancient Dwellers Outside The Circles Of Time" los und dieses Level wird auch die gesamte Spieldauer über gehalten. "Vanished From Cosmos" ist zum Beispiel ein Monstrum, dessen Intensität kaum zu überbieten ist, wobei aber ehrlich gesagt sich die anderen Stücke nicht viel nehmen. Auf einem hohen Level agierend, so regiert permanente Brutalität das Geschehen, allerdings wird dabei auf unnötiges Gefrickel glücklicherweise verzichtet. Dieser Umstand erleichtert den Zugang zumindest etwas, denn das Sperrfeuer allein reicht schon locker aus, um hier schnell die Spreu vom Weizen zu trennen. Dennoch sollte man einige Durchgänge einplanen, wobei es sich anderseits natürlich sogar anbietet, dies mittels der einzelnen Abschnitte zu bewerkstelligen.

Internal Suffering blasten sich letztendlich voller Wonne durch ihr gesamtes Album und wer Highspeed Geknüppel ohne Ende braucht, der darf sich "Cyclonic Void Of Power" auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen. Wer jedoch zu Beginn schon so seine Bedenken hat, der wird wahrscheinlich baldigst vor die Hunde gehen.

Artikelbild Copyright: Unique Leader

  • 8/10
    Gesamtwertung - 8/10
8/10

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