WAKOH HONNA – Heimliche Blicke Band 1

Stellt Euch mal vor, ihr könntet durch ein Loch in eurer Wand eure extrem heiße Nachbarin heimlich dabei beobachten, wie sie es sich vollkommen scham- und hemmungslos selbst besorgt! Na ja, so heimlich ist das Ganze dann doch nicht, denn sie weiß ganz genau, dass Du sie dabei beobachtest und genießt das in vollen Zügen! Am darauffolgenden Tag bist aber du dran und wirst von ihr bei der Selbstbefriedigung beobachtet, denn so lautet der Deal. Im täglichen Wechsel beobachten sich Emiru und Tatsuhiko bei ihrem erotischen Treiben und als dann auch noch Dritte hinzugezogen werden, spritzt euch der Erotik-Thrill in der Manga Reihe “Heimliche Blicke“ direkt um die Ohren:

Handlung

Als der 18-jährige Design Student Tatsuhiko Kido, der seit kurzem eine Kunsthochschule in Tokyo besucht, sein neues Appartement inspiziert, entdeckt er einen Spalt in der Wand, durch den er seine Nachbarin sehen kann wie diese sich gerade hemmungslos selbst befriedigt. Naiv und ehrlich wie Tatsuhiko nun mal so ist, begibt er sich sofort an die Zimmertür seiner Nachbarin und will diese über den Umstand aufklären, dass es ein Loch zwischen beiden Wohnungen gibt, sodass die Privatsphäre der beiden aufs empfindliche verletzt wird. Als seine Nachbarin jedoch die Wohnungstür öffnet und Tatsuhiko mit ihr sprechen will, stolpert er und fällt direkt auf seine Nachbarin, die sofort ein Foto von der prekären Lage macht, bei der es auch noch so aussieht als würde Tatsuhiko sie gerade missbrauchen wollen. Seine Nachbarin, Emiru Ikuno, scheint das Ganze aber alles geplant zu haben, denn sofort schlägt sie Tatsukiko einen mehr als ungewöhnlichen Deal vor: Wenn er zustimmt, dass sich beide fortan jeden Tag abwechselnd beim Vollführen von sexuellen Handlungen durch das Loch in der Wand beobachten dürfen, wird sie mit dem Foto nicht zur Polizei gehen. Fortan sieht sich der junge Tatsuhiko damit konfrontiert sein intimstes Privatleben vor seiner Nachbarin ausleben zu müssen, im Gegenzug darf er aber das wohl schärfste Mädchen, das er je gesehen hat, nackt und vollkommen ungezügelt bei ihrem Treiben beobachten. Keine schlechte Ausgangssituation also für den Beginn eines neuen Lebensabschnittes an der Uni :). Aber die ganze Situation wird erst so richtig interessant, als dann auch noch weitere Parteien, eher unfreiwillig, mit einbezogen werden…

Hocherotisches Meisterwerk

Eieiei, da hab ich mir aber ein verdammt verruchtes Teil ins Haus geholt! Der erste Band von “Heimliche Blicke“ hat mich total überrascht, habe ich doch eher Standard Ecchi Kost erwartet, doch, “Heimliche Blicke“ geht weit darüber hinaus. Vor allem in Sachen Erotik ist “Heimliche Blicke“ deutlich freizügiger als das, was man meist unter Ecchi versteht und zeigt neben mehr nackter Haut sogar Sexszenen, die im Ecchi Bereich schon echt selten sind. “Heimliche Blicke“ ist aber kein Hentai, ich würde einfach mal die spontan erfunden Bezeichnung “Hardcore Ecchi“ bzw. “Heavy Ecchi“ verwenden. 🙂

Der andere Punkt, in dem “Heimliche Blicke“ massiv punkten kann, ist das Szenario, in dem sich die Handlung abspielt. Dieses voyeuristische Grundgerüst, bei dem sich die beiden Studenten gegenseitig bei sexuellen Handlungen beobachten, wird noch weiter verschärft, dazu aber mehr in kommenden Rezensionen. Ja, richtig, ich muss unbedingt wissen, wie das hier weitergeht, denn auch beim Thema Spannung ist “Heimliche Blicke“ weit oben angesiedelt.

Anime Adaption

Im Ursprungsland Japan wurde Wakoh Honnas 13-bändige Manga Reihe “Heimliche Blicke“ (dort unter dem Titel “Nozoki Ana“ bekannt) bereits in Form einer Anime OVA und sogar eines Realfilms (heiliger Bimbam! ^^) adaptiert. Ende 2016/Anfang 2017 erscheint ebenfalls bei KAZÉ die lokalisierte Version der Anime OVA, die wir wenn möglich zum Release natürlich auch bei uns bei Raben Report vorstellen werden. Ich bin ja mal gespannt wie sich “Heimliche Blicke“ in animierter Form macht. 😉

Zeichnungen

Wie so oft bei Manga-Publikationen setzt auch “Heimliche Blicke“ aus der Feder von Wakoh Honna den Fokus auf die Charaktere. Die Hintergründe selbst sind vollkommen in Ordnung, diese bieten aber keinerlei Highlights. Das Charakterdesign ist aber extrem gut und bietet uns optisch sehr unterschiedliche Figuren, bis hin zu den Nebencharakteren. Das Aussehen von Emiru Ikuno ist zudem noch sehr untypisch für Manga Charaktere, denn das Mädchen wirkt mit ihrer Ponyfrisur und ihrem Kleidungsstil wie keine andere bekannte Figur.

Besonders hervorgehoben werden muss natürlich auch die gelungene Darstellung der hocherotischen Szenen und der sexy weiblichen Charaktere, von denen es neben Emiru Ikuno noch weitere gibt. Auch wenn dieses Kapitel in vielen anderen Mangas im Ecchi-Bereich schon sehr gut umgesetzt wird, so geht “Heimliche Blicke“ doch noch ein paar Schritte weiter und gehört definitiv zu den Meistern des Genres! WOW!

Veröffentlichung

“Heimliche Blicke“ erscheint bei KAZÉ im Format Höhe: 18,2 cm und Breite: 12,8 cm als Softcover. Der erste Band umfasst 192 Seiten in guter Druck- und mittelmäßiger Papierqualität. Am Ende des Mangas befindet sich noch eine witzige und erotische Manga Kurzgeschichte mit Emiru und Tatsukiko. Einen sehr guten Eindruck von “Heimliche Blicke“ bekommt ihr in folgendem Manga Trailer!

Fazit

Heiß, heißer, “Heimliche Blicke“!

Heimliche Blicke (Manga) -- Trailer HD

Verlag/ Label: KAZÉ Manga
Autor: Wakoh Honna
Veröffentlichung: 11.04.2013
Seitenzahl: 192
ISBN: 978-2-88921-483-9
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Webseite: http://www.kaze-online.de/Programm/Manga/Heimliche-Blicke-Band-1.html
Webseite 2: Amazon
Copyright Artikelbild: NO ZO KI A NA © 2009 Wakoh HONNA/SHOGAKUKAN

  • 8/10
    Handlung - 8/10
  • 8/10
    Graphische Ausarbeitung - 8/10
  • 8/10
    Charaktere - 8/10
  • 9/10
    Intensität und Atmosphäre - 9/10
  • 10/10
    Erotik - 10/10
  • 7/10
    Druckqualität und Haptik - 7/10
8.3/10

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