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VENEREAL MESSIAH – Bledding The Humans

Wie das bereits besprochene "Decorations Of Decapitation", so ist auch "Bleeding The Humans" im selben Monat veröffentlicht wurden. Enthalten sind darauf acht scharfe Kaliber, wobei man aber in Sachen Produktion einige Scheite nachgelegt hat, was dem Werk natürlich zugute kommt. Ebenso versucht man in puncto Abwechslung einen Zahn zuzulegen, wo man sich jedoch noch immer schwertut. Gute Ansätze sind definitiv auf dem Vormarsch, so etwa bei "Oral-Fistula Transmission" und "Colostomy Feast", wo man der Gitarrenarbeit hörbar einen gewichtigen Part spendiert. Kurz und bündig an den Mann gebracht, so ist das Treiben jedoch hier auch schnell wieder vorüber und siehe da- irgendwie ähnelt der Eindruck dem der ersten Besprechung. Auch "Bleeding The Humans" ist im Grunde genommen allenfalls Durchschnitt, keine Ahnung warum, aber hier bleibt eigentlich kaum etwas hängen, und das, obwohl die Spielzeit recht mager ist. Da sollten doch eigentlich gewichtige Aspekte noch mehr auffallen, dem ist jedoch leider nicht so, da diese nämlich im Grunde genommen überhaupt nicht vorhanden sind. Dies ändert sich auch nicht nach mehrmaliger Einspeisung, weshalb "Bleeding The Humans" somit auch kein Pflichtwerk darstellt.

Natürlich wird bei Venereal Messiah noch immer freudig gegurgelt, wo die Schweine unter anderem bei "Gnarled Labial Heap" mal wieder Freilauf bekommen. Ändern tut dies allerdings nichts an meiner Meinung zu dem Duo, welches sich auch mit diesem Teil lediglich im Mittelfeld platzieren lässt und sich mehr einfallen lassen sollte, wenn man in Zukunft ordentlich punkten will. Die Schwemme an mittelmäßigen Werken im brutalen Death/Gore Bereich ist kaum überschaubar, da fallen Venereal Messiah auch kaum auf.

Artikelbild Copyright: Venereal Messiah

  • 6/10
    Gesamtwertung - 6/10
6/10

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