Permeated Records

WOUNDS OF CHRIST – God Spat And The Man Was Done

Wounds Of Christ haben es mit der Nächstenliebe nicht so dicke, stammen aus dem entfernten Chile und rasseln lauthals mit den Säbeln. So bekommt das Allerheiligste im Fall von "God Spat And The Man Was Done" kräftig sein Fett weg, wobei es sich allerdings lediglich um einen kurzweiligen Schnupperkurs handelt, nämlich um eine EP. Dieser ging vor gut zehn Jahren lediglich ein Demo voraus und was hat man denn eigentlich in der langen Zeitspanne gemacht? Keine Ahnung, die Spuren verlaufen sich diesbezüglich im Sand, Zerstörung und die innerliche Auferstehung des Antichristen erfahren dafür in vorliegender Sache ihre Abhandlung. Wounds Of Christ zelebrieren derben Death Metal mit gutturaler Behaftung, werden allerdings nicht so wirklich tiefe Wunden reißen, wie man es eventuell erwartet. "God Spat And The Man Was Done" steht für soliden gut produzierten Gerbheitsfaktor, weshalb man sich auch überwiegend im Uptempo durch die vier Teile wütet, die durchaus keine schlechte Wahl verkörpern. Vor allem das martialische Intro bei "Lamb Of God...Impaled In The Cross" passt meiner Meinung nach sehr gut, ehe abermals Aggression regiert. Auf herausstechende Gitarrenspiele wird hingegen komplett verzichtet, vertrauen die Typen doch hier vielmehr auf schnittige Riffparts, wie bei soeben angesprochenen Teil.

Kurz und schmerzlos geht "God Spat And The Man Was Done" über die Bühne und präsentiert eine gute Band, von der man eventuell noch so einiges erhoffen kann. Falls mal irgendwann ein vollwertiger Longplayer zubuche steht, dann sollte man sich aber nicht auf diese EP berufen. Denn da gilt es auf jeden Fall, markante Eckpfeiler einzubauen, um das Geschehen beständig am Leben halten zu können. Bis dahin werden Gottes Anhänger ordentlich bluten.

Artikelbild Copyright: Permeated Records

  • 7/10
    Gesamtwertung - 7/10
7/10

Noch keine Kommentare bis jetzt

Einen Kommentar schreiben