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Kaito Kid 1412 Vol. 1 – Magische Diebstähle mit Niveau

Überall dort wo Kaito Kid auftaucht wird es magisch. Denn der jugendliche Meisterdieb Kaitō Kuroba (alias „Kaito Kid“) kündigt seine Diebstähle nicht nur an, er versieht sie auch immer mit einem Zaubertrick. Während er dadurch - und weil er seine Diebstähle meist auch wieder zurück bringt - von der Bevölkerung bewundert wird, ist er der Polizei ein echtes Dorn im Auge...

Wer hätte damals, als Kaito Kid das aller erste mal in der Serie Detektiv Conan aufgetaucht ist, wirklich gedacht, dass diese beliebte Neben-Figur einmal mit ihrer eigenen Serie in deutscher Syncro an den Start geht? Ich jedenfalls nicht. Und doch hat sie es getan – gleich doppelt. Was vielerorts für deutliche Verwirrung gesorgt hat. Was ist der Unterschied zwischen Magic Kaito (von KAZÉ) und Kaito Kid 1412 (von peppermint Anime)? Was bietet die Kaito Kid 1412 Serie von peppermint Anime und wie viel Detektiv Conan steckt noch in Kaito Kid?

 

 

 

Magic Kaito und Kaito Kid 1412? Wo liegt der Unterschied?

Als Raben-Reporter wäre es langweilig sich immer bloß mit dem vor mir liegenden zu beschäftigen, deshalb recherchiere ich für meine Reviews auch immer ein bisschen nach. Normalerweise finde ich dabei immer ein paar interessante News aber hier... bin ich auf sehr viel Verwirrung und nur kurze, angeblich klärende Antworten gestoßen. Da ich also selbst auch nicht wirklich schlau geworden bin, gebe ich euch meine Eindrücke der Unterschiede weiter. Haftung kann ich für diese Informationen allerdings nicht übernehmen 😉

Bei der Serie Magic Kaito, die bereits vor einiger Zeit bei KAZÉ erschienen ist, handelt es sich – dem Internet zufolge – um die ältere Serie. Diese wurde ursprünglich eher als Side-Kick Serie zu Detektiv Conan entwickelt. Kaito Kid 1412 dagegen greift die ursprüngliche Serie Magic Kaito auf, versieht sie mit neueren Tricks und neuerer Technik und erschien auch als eigene Sendung im japanischen Fernen auf dem Sendeplatz vor Detektiv Conan.

 

Kaito Kid 1412 Vol.1 – Darum geht es:

Kaito Kid taucht wieder auf. Obwohl der gesuchte Meisterdieb schon seit Jahren inaktiv ist, beginnt in seinem Namen eine neue Diebesserie, welche die Polizei ganz schön zum Narren hält. Das gefällt dem jungen Kaitō Kuroba, dem Sohn des verstorbenen Meisterzauberers Toichi Kuroba, überhaupt nicht. Er hält sich für wesentlich begabter in der Zauberei und nimmt sich vor den Dieb zu fassen. Letztendlich stolpert er jedoch so über ein Geheimnis seines Vaters: dieser war nämlich vor seiner Ermordung selbst Kaito Kid und der nun aktiv gewordene Trittbrettfahrer ist kein anderer als sein ehemaliger Zaubergehilfe Konosuke Jii.

Gemeinsam mit Konosuke versucht Kaito nun die Mörder seines Vaters ausfindig zu machen. Hierbei trifft er auf eine geheime Organisation die hinter dem Pandora-Stein her sind. Ein Stein, der angeblich ewiges Leben verspricht. Nur wenn Kaito den Stein vor diesen Verbrechern zu fassen bekommt, kann er seiner Ansicht nach seinen Vater angemessen rächen. Dazu setzt er Himmel und Hölle in Bewegung, während die übrigen Anwohner nur mit großem Staunen seine außergewöhnlichen Zaubertricks bewundern.

 

Verpackung und Menüführung

Wie einige andere Blu-rays von peppermint Anime auch, ist Kaito Kid 1412 Vol.1 in einem Pappschuber erschienen, unter welchem sich die standardmäßige Plastikhülle befindet. Auch wenn ich selbst kein Fan von diesen „Extraschubern“ bin, kann ich mir vorstellen, dass sich einige von euch sehr darüber freuen. Was mich dagegen sehr zum Positiven überrascht hat, war die Menüführung. Diese wechselt nicht ständig zu einem neuen Hintergrund und neuer Musik, nur um den Knopf von Japanisch auf Deutsch oder von Episode 1 zu Episode 2 zu bewegen. All das kann praktisch im Hauptmenü erledigt werden. Dafür bekommen sie für mich ein Sondersternchen, denn diese ganze Menühoppelei ist standardmäßig überhaupt nicht mein Ding.

 

Animation / Ton und erstklassige Überraschungen

Der Zeichenstil ist natürlich unverwechselbar. Er entstammt, genau wie Detektiv Conan, der Feder von Gosho Aoyama. Ich habe daher viele Ähnlichkeiten in der Umsetzung erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Zu den Vorteilen einer Serie, die aus den Fußstapfen einer so bekannten Reihe wie Detektiv Conan hervorgeht, gehört es auch sich einige Extras herauszunehmen. Wie bei Conan hat die Serie daher ein unglaublich gutes In- und Outro, wobei mir persönlich das Outro am Besten gefällt. Außerdem bekommt man durch den Detektiv Conan Zeichenstil ein unglaublich angenehmes Retro-Feeling. Was mich allerdings auch damals an Conan gestört hat, sind die Profilansichten. Hier werden den Figuren an einigen Stellen sehr lange, spitze Nasen gezeichnet und ich weiß einfach nicht warum man das tun muss.

Ein weiteres Highlight, dass wir ausschließlich peppermint Anime zu verdanken haben, ist der liebevolle Umgang mit der deutschen Syncronisation. Trotz großer Panik: Leute, das Studio hat sich die original Syncronsprecher von Conan und Megure gesichert, die in Vol. 1 ebenfalls auftauchen. Es kommt daher zu keinen inneren Konflikten einen falschen Conan vor sich zu haben 😛

 

Fazit

Kurz und schmerzlos: Ich finde es lohnt sich diese Scheibe zu kaufen. Aus Retro-Perspektive, aus Qualitäts-Perspektive und auch aus Der-Anime-Ist-Einfach-Geil-Perspektive 😉

Copyright Artikelbild: Gosho Aoyama / Shogakukan – YTV – A-1 Pictures 
Copyright andere Bilder: Ryo

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