Accident Prone

CAVE BASTARD – The Bleak Shall Devour The Earth

Cave Bastard stammen aus San Diego, wobei sich da Typen austoben, die mit Namen wie Gutrot, Ritual Torture und Cattle Decapitation mehr oder weniger in Verbindung stehen. Gute drei Jahre hat es dabei bedurft, um "The Bleak Shall Devour The Earth" fertigzustellen, welches mitunter einem wütenden Biest ähnelt, mal schnaubend, dann stampfend und unbeherrscht. Eröffnet wird das Teil mittels des Doom-lastigen "Throes Of The Devourer", welches den Hörer erst einmal in Sicherheit wiegt. Jene bricht allerdings recht schnell in sich zusammen, denn Cave Bastard zeigen alsbald ihre wahre Visage, wie das folgende "Neo-Genesis" zeigt. Aber man versteht es ebenso, direkt die Konfrontation zu suchen, und somit kommt man ohne Umschweife bei "Methane Epistaxis" direkt zum Punkt, ehe ein "Massacre Reaction" auch die variablen Aspekte der Band durchleuchtet. "Trapped In A World Of Formlessness" zeigt gar epische Züge, und unterstützt damit die Titelgebung, ehe mit "Martial Aspyxiatin" eine rotzige Attitude zum Vorschein tritt. Ja, Cave Bastard sind ohne Frage in gewissen Dingen ziemlich angepisst und verstehen es dabei, die innewohnende Lebendigkeit zum Ausdruck zu bringen, wobei sich dies besonders bei "Purity Through Oblivion" manifestiert.

"The Bleak Shall Devour The Earth" birgt eine gewisse Heavyness und geht im Gesamtpaket recht flott von der Hand. Ungewohnte Kost gibt es aber dennoch nicht zu bestaunen, auch wenn hier und da sicherlich gute Ansätze zu finden sind, wobei es mir aber fernliegt, Cave Bastard deshalb zu dängeln. "The Bleak Shall Devour The Earth" wird seine Hörer finden, da bin ich mir sicher, und wenn am eigenen Stil noch etwas gefeilt wird, dann sollte es noch weiter aufwärtsgehen.

Artikelbild Copyright: Accident Prone

  • 7/10
    Gesamtwertung - 7/10
7/10

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