Profound Lore

OF FEATHER AND BONE – Bestial Hymns Of Perversion

Absolut nichts für Schöngeister ist diese geborene Hässlichkeit, welche sich Of Feather And Bone schimpft und im Kielwasser von Konsorten wie Embalmer und Profanatica schippert. Vehement wird da zur Tat geschritten, im Schlepptau bestialischer Black/Death Metal, der mit Rohheit glänzt und alles Schöngeistige bespuckt. Im Kampf gegen die Moderne lauern sieben Batzen auf ihre Freisetzung, die es ordentlich in sich haben und Of Feather and Bone aber auch in eigens gesteckten Grenzen zeigt. "Bestial Hymns Of Perversion" ist nicht nämlich unbedingt als sehr variabel einzustufen, vermag dafür aber mit Innbrunst und tödlicher Überzeugung zu trumpfen, wobei sich das Ding vielleicht sogar für Freunde von den göttlichen Nuclear Death eignen könnte. Hier geht es nämlich nicht minder agil zurecht, auch wenn dieser Vergleich natürlich etwas wage ist, und während die erste Hälfte relativ gleich am Ohrgang entlangschrammt, so zeigt man ab "Mockery Of The Ascension", was es heißt, variabler ans Eingemachte zu gehen. Dies ist nämlich durchaus zu bewerkstelligen, denn auch das folgende "Hymn Of Perversion" geht diesbezüglich seinen Weg. Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass "Bestial Hymns Of Perversion" in allen Belangen eine ziemlich ruppige Orgie ist, die zwar etwas kurz ausgefallen ist, anderseits aber gut dazu geeignet ist, sich mal die Birne freizublasen. Wenn man in Zukunft die Betonung verstärkt auf markantes Riffing setzt, dann dürfte es interessant werden, wie der gute Rauswurf "Throne Of The Serpent" unter Beweis stellt.

Fazit: Of Feather And Bone reiht sich mühelos in die Sparte amerikanischer Schwarzstahl Brüder ein und wer mit genannten Profanatica etwas anfangen kann, der sollte sich "Bestial Hymns Of Perversion" ruhig mal zur Brust nehmen.

Artikelbild Copyright: Profound Lore

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