Sentient Ruin

MISRULE – Forced To Suffer

Als unerbittlich und völlig außer Kontrolle geraten, so wird das erste Lebenszeichen von Misrule angepriesen, wobei der Typ hinter dem Projekt aus Portland eine kräftige Vorliebe für räudigen Deathgrind hat. Schmerz, Bestrafung, Bigotterie, Angst und Depression sind die Dinge, die nun ihre Abhandlung finden, wofür S. Mahoney aber keinesfalls viel Zeit beansprucht. Der Typ hat ordentlich Eier in der Hose und scherbelt voller Freude und Innbrunst los, auf das die angenehm schöne Moderne bald in die Knie geht. "Forced To Suffer"geht in Sachen Produktion in Ordnung, zumal es sich hierbei um ein Demo handelt, was aber dennoch nicht die Tatsache verschleiert, dass nicht wirklich viel hängen bleibt. Gute Ansätze sind bei Misrule ohne Frage gegeben, allerdings wollen selbst nach mehreren Durchgängen kaum irgendwelche Fragmente hängenbleiben, denn lediglich der Opener vermag sich ordentlich zu mausern, wobei aber eine kräftigere Produktion vielleicht schon Abhilfe geschafft hätte.

Irgendwo im Spektrum von Blasphemy und Profanatica knallt "Forced To Suffer" nieder, ziemlich wütend und mit einer Portion Dreck angereichert, ohne allerdings mächtig Staub aufzuwirbeln. Immerhin eignet sich das Teil aber sicher mal zum Schädel rasieren, so richtig Schmackes will jedoch noch nicht aufkommen. Misrule liegt anderseits die Zukunft noch bevor, von daher gilt es einen Stil in Ruhe auszubauen.

Artikelbild Copyright: Sentient Ruin

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5/10

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