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THE GROTESQUERY – The Lupine Anathema

Die Kooperation der beiden Szene Größen Kam Lee (ex - Massacre) und Rogga Johansson (Paganizer, Ribspreader) geht mittlerweile nun schon ins neunte Jahr, und nachdem ja die drei bisherigen Werke im Grunde genommen auch eine Trilogie darstellten, so schlägt man nun mit "The Lupine Anathema" ein neues Kapitel auf. So wirklich als neu kann man jenes aber auch nun wieder nicht sehen, denn auch hier dreht es sich um das Universum von Lovecraft, wobei die Burschen im Grunde genommen auch ihr stilistisches Bild beibehalten haben. Gut produzierter Death Metal, angereichert mit zahlreichen Melodiespuren und gelegentlicher Bissigkeit, die besonders bei "Wrath Of The Garvulves" zum Ausdruck findet. Natürlich wissen Lee und Johansson auch den Groove mit markanten Leads zu markieren, "As Death Dies" kann da als Beispiel herhalten, schaffen es zudem ebenfalls, ein recht festes Level zu halten. "Ithaqua The Wind Walker" und "By Feral Ways" sind ebenso feine Brecher, die sich schnell in den Schädel bohren, wobei das Album im Gesamtpaket aber ebenso schnell funzt.

So richtig den Wolf rauslassen können die beiden Musiker auf diesem Album aber noch nicht, aber man ist auf einen verdammt guten Weg dahin. Qualitativ gibt es nichts zu meckern und wenn dieser Pfad beibehalten wird, dann dürften bald Zähne geflescht und Krallen gezeigt werden. Wer mit dem bisherigen Schaffen bei The Grotesquery zufrieden ist, der wird (nein der muss!) auch "The Lupine Anathema" in seine Sammlung holen, dem vielleicht sogar besten Werk von The Grotesquery. Weiter so!

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