Sentient Ruin Laboratories

ABSTRACTER – Cinereous Incarnate

Abstracter legen hier mit "Cinereous Incarnate" ihren dritten Silberling vor, der auf einem recht schweren Fundament beruht, dessen Basis düsterer Death Metal mit leichter Sludge / Funeral Doom Schlagseite ist. Wenn da als Einflüsse unter anderem Blut Aus Nord, Disembowelment und Winter genannt werden, so kann man dies sogar auch so stehen lassen. Abstracter gehen dabei einen Mittelweg, will also nichts anderes verlauten, als wie die Burschen beständig zu pendeln verstehen, was den Grad von Schwere und Raserei angeht. Die sechs Stücke sind allesamt von finsterer Natur, handeln entsprechend keine freundlichen Themen ab, sonder man bezieht vielmehr Stellung zur Apokalypse und daraus resultierender Vernichtung. So schnell wollen sich allerdings die Stärken der Truppe nicht aufzeigen, wobei allerdings der erste Durchgang bereits einen guten Eindruck zu hinterlassen vermag. "Cinereous Incarnate" birgt nämlich durchaus Atmosphäre, wobei besonders "Wings Of Annihilation" auffällt, weshalb man also auch etwas Zeit mitbringen sollte, um diesen düsteren Moloch zu durchschreiten.

An die Klasse genannter Vorbilder können Abstracter mit ihrem Album zwar nicht, aber dennoch sind genügend Ansätze zu finden, die es immer wieder rechtfertigen, sich "Cinereous Incarnate" einzuverleiben. Mittlerweile gibt es viele ähnlich geartete Konsorten, weshalb es natürlich auch alles andere als einfach ist, sich irgendwie von der Masse abzusetzen. Aber wenn Abstracter den hier eingeschlagenen Weg weiter ausbauen und dabei den Grad an markanten Passagen hochsetzen (was eigentlich schon fast Pflicht ist), dann ist der Band durchaus noch so einiges zuzutrauen.

 

Artikelbild Copyright: Abstracter

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