Gore House Productions

TORN THE FUCK A PART – A Genetic Predisposition To Violence

Brutaler Tech-Death Metal ist es, mit welchem uns Torn The Fuck A Part beackern, die damit ihr viertes Album loslassen. Die in Kansas City beheimatete Truppe beginnt dabei ihre Scheibe mit dem etwas hektisch wirkenden "It Jammed The Wood Chipper", wo sich schon frühzeitig ein bemerklicher Anteil von Verspieltheit breitmacht. Dieser wird aber beim folgenden "Invitation Homicide" etwas zurückgefahren, weshalb sich dort dann der variable Aspekt verstärkt bemerkbar machen kann, was der Truppe auch zugutekommt. Kerniges Geblaste trifft auf melodische Spielzüge, eingängige Riffparts finden zum Ausdruck, und selbst der kurze Tastengebrauch beim Einklang von "In The Confines Of Fear" ist gegeben, auch wenn jener meiner Meinung nach völlig belanglos wirkt. "Collection Complete" wird hingegen mittels eines melodischen Mittelpart aufgelockert, der zudem passend eingebunden wurde. Bei jenem Track zeigt man nochmals seine Abwechslung auf, und "The Object Of Obsession" präsentiert eine Seite, wie man sie vielleicht gar nicht erwartet- Torn The Fuck A Part können also tatsächlich mehr, als 'nur' den gewohnten Tech-Death.

"A Genetic Predisposition To Violence" ist letztendlich ein Album, welches für Liebhaber des Tech-Death sicherlich interessant sein dürfte. So wirklich abheben werden sich Torn The Fuck A Part damit aber noch nicht, wobei aber dennoch gesagt werden muss, das die Stärke der Truppe eindeutig im Riffing liegt, wenn man direkter ans Eingemachte geht und sich das Gefrickel in Grenzen hält. Die Typen haben fraglos Potenzial, und wenn man den hier eingeschlagenen Weg weiter ausbaut, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Artikelbild Copyright: Gore House Productions

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