Krucyator Productions

DRAWN AND QUARTERED – Feeding Hell’s Furnace

Hängen, Ausweiden und Vierteilen. Für nichts anderes steht die Namensgebung dieser Band aus den Staaten, welche mittlerweile schon einige Werke bewerkstelligt hat. Mord, Totschlag und Folterung gehören ins Repertoire der Truppe, was aber bei dem Namen auch nicht verwundern sollte. Dawn And Quartered zocken eine recht fiese Death Metal Tinktur und lärmen schon viele Jahre herum, sind aber irgendwie nie so wirklich aufgefallen. Woran das nun liegt, vermag ich nicht zu sagen, aber Liebhaber der gehörnten Lyrics und des rumpelnden old school Death Metal der amerikanischen Spielart, könnten hier fündig werden. Die tief gestimmten Gitarren und die grunzende Frontsau harmonieren gut miteinander, wobei aber auch sofort etwas Anderes ins Ohr sticht. Das größte Manko zeigt sich hier recht schnell, und zwar in Form der verwaschenen Produktion, welche die Durchschlagskraft mächtig hemmt und "Feeding Hell's Furnace" einen undifferenzierten Eindruck verpasst. Warum kann man diese Angelegenheit nicht druckvoller gestalten? Handwerklich ist das Können der Jungs nämlich nicht als schlecht zu bezeichnen, die hier eine dunkle Orgie zelebrieren, wobei mich das Geschehen gelegentlich auch an Funebrarum gemahnt, die aber für meinen Geschmack auf einem höheren Level wüten. Ein gutes Stichwort, denn die Wutkeule schwingt man ungebremst, wirft zur Auflockerung auch mal gelegentlich ein Solo in das Treiben, geht in die kranke Gedankenwelt eines Lustmörders und beschwört anderweitig das Böse.

Eigentlich machen diese Typen alles richtig, was jedoch fehlt, ist ein richtig geiler Brecher, der sich abhebt und Songaufbauten, die "Feeding Hell's Furnace" im Gesamten etwas variabler erscheinen lassen. Klar rumpelt das Zeug erst einmal schön, aber irgendwann geht der Reiz dann doch etwas flöten, weshalb man gespannt sein darf, inwieweit Drawn And Quartered noch Kohlen draufhauen.

Artikelbild Copyright: Krucyator Productions

Kommentare sind deaktiviert