DYSMORFECTOMY – Hypothermal Dissection

Dysmorfectomy sind keine Neulinge in meiner Liste, die mit ihrem Erstling bereits ordentlich Punkte heimsen konnten und denen scheinbar noch immer einige rostige Nägel im Hals stecken geblieben sind. Die Burschen holzen sich nämlich abermals ohne Gnade durch vorliegende Dampfwalze, wo so ziemlich alles niedergestreckt wird, was nicht die Flucht sucht. Ja, da hat man scheinbar Gefallen daran gefunden, sich auf einem hohen Wutlevel auszutoben, wobei aber dennoch auch festgehalten werden muss, dass Dysmorfectomy auch um Abwechslung bemüht sind. Sicherlich kein leichtes Unterfangen, bei einem solch intensiven Sperrfeuer, denn Entlastung für die angefressenen Nervenstränge sollte man nicht erwarten. Vielmehr gilt es "Hypothermal Dissection" erst einmal sacken zu lassen, um sich damit auch richtig anfreunden zu können. Hat man nämlich Fuß gefasst, so darf man hochwertiges Geprügel erwarten, wo Versiertheit durchblitzt und man sich immer wieder vor Augen halten sollte, welch spielerische Voraussetzungen es bedarf, um solch feines Gefrickel zu gebären. Einen Anspieltipp gibt es meinerseits in dieser Angelegenheit aber nicht, sind doch alle Kaliber auf verdammt hohem Niveau, okay, "Cerebral Glaciation" mörsert wie Sau, und beim folgenden "Intestines Exposed" mischt übrigens noch ein Typ von Analepsy mit.

Wer mal wieder ordentlich was vor die Kauleiste braucht, und dabei auch noch Qualität erwartet, der sollte sich "Hypothermal Dissection" ruhigen Gewissens mal einverleiben. Mit dem starken Debüt kann das Ding nämlich ganz locker mithalten, und wenn diese Route beibehalten wird, dann sollte man sich den Namen Dysmorfectomy unbedingt hinter die Rinde schreiben.

Artikelbild Copyright: Dysmorfectomy

  • 8/10
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