NECROPSY DEFECATION – Flesh Gore Pieces Of Cannibalistic Ritual Altars

Aus der Ukraine stammt dieses Trio, welches nach einem Demo nun mit dem ersten Longplayer (mit recht kurzer Spieldauer) aufwartet. Unter der Schmiede von Rising Nemesis Records werden acht Brandsätze abgeworfen, mit denen sich Necropsy Defecation einen Spagat zwischen Slam Death Metal und Deathcore geben, und leckere Themen wie etwa bei "Condemned To Death Through Anal Torture" oder "Feasting On The Unborn Womb Essence" abarbeiten. Klar, ist Geschmackssache, aber schließlich gibt es ordentlich was auf die Hörner, weshalb andere Inhalte eh unvertretbar wären. "Flesh Gore Pieces Of Cannibalistic Ritual Altars" bietet solide Hausmannskost in einem recht eng gesteckten Spektrum, weshalb da nicht wirklich so etwas wie Auflockerung erwartet werden darf. Vielmehr gehen die Jungs unbeirrt ihren festgesetzten Weg, was unweigerlich dazu führt, im weiteren Verlauf mit gewisser Einseitigkeit konfrontiert zu werden. Untereinander austauschbar ist im Grunde genommen das komplette Schaffen auf dieser Scheibe, weshalb "Flesh Gore Pieces Of Cannibalistic Ritual Altars" rein und raus geht, ohne das etwas hängen bleibt. Einspieler, fette Riffwände und anderweitige Aufhänger wurden vielmehr vorbildlich umgangen, dafür bleibt noch eine ordentliche Ladung Luft nach oben.

Aufregende Kost gibt es mit "Flesh Gore Pieces Of Cannibalistic Ritual Altars" nicht, sind es doch die monotonen Aufbauten, die einem hier das Leben schwer machen. Wenn man beim nächsten Mal einen richtigen Longplayer schustert, dann sollte unbedingt an variablen Punkten gearbeitet werden. Das dies im derben Sektor geht, beweisen die aktuellen Mörderscheiben von Truppen wie Fatuous Rump oder Klysma.

Artikelbild Copyright: Rising Nemesis Records

  • 5.5/10
    Gesamtwertung - 5.5/10
5.5/10

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