SUKKUBA – Pornoslavie

Dieser Tage fiel mir der vorliegende Tonträger in die Hände, für welchen sich die durchgeknallten Typen von Sukkuba verantworten müssen. Die aus Russland stammende Truppe existiert bereits an die 10 Jahre und hat infolgedessen drei Werke eingedroschen. "Pornoslavie" ist der zweite Tonträger aus dem Jahre 2013, und was die Interessen anbelangt, so wartet da eine triefende Suppe aus komischem Humor, Sex und auch antireligiösen Wahn. Logisch, denn Artwork in Booklet sprechen bereits Bände. Somit liegt man auch nicht ganz falsch, was die stilistische Erscheinung angeht, die sich wohl am besten unter der Flagge von Porngore einordnen lässt. Dabei finden neben gutturalen Lauten ebenso immer mal Einspieler zum Einsatz, und der Typ hinter dem Ofen drischt sich die Seele aus dem Leib. Also an Lebendigkeit fehlt es auf "Pornoslavie" keinesfalls, zumal man es auch immer wieder schafft, variable Muster einzubringen. Weniger positiv ist der Klang des Schlagwerks zu benennen, wo mal wieder Oma's Pisseimer herhalten muss. Leute, so eine blecherne Konserve gilt es abzuschaffen, auch wenn man sich im Laufe der Zeit daran gewöhnen kann.

Wenn sich die Jungs von Sukkuba ranhalten, dann dürfte hier bestimmt mal was Großes kommen. Potenzial ist zur Genüge da, Weicheiern wird vor die Brust geschossen, und Freunde von gepflegten Lyrics dürfen feiern. Bislang ist man sich auch treu geblieben, denn keines der bisherigen Werke kommt großartig über die zwanzig Minuten Marke- das sollte noch ausgereizt werden! Am Ende geht "Pornoslavie" prima in den Schädel, Abzug gibt es für den Schlagwerk-Piss-Klang.

Artikelbild Copyright: Nice To Eat You Records

  • 7.5/10
    Gesamtwertung - 7.5/10
7.5/10

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