A NAIL THROUGH THE URETHRA – The Hangover Avodkalypse

Manchmal ist es schon komisch, welche Beweggründe zur Geburt einer Band führen können. Wie auch in dieser Sache, wo sich eben A Nail Through The Urethra im Jahr 2015 aufgrund übler Geschehnisse zusammenfanden, die sich hier mitunter den Dingen wie Suff und Sex widmen, aber auch komischen Humor mit einpflanzen. Mit einem kurzen Techno Intro wird dann hier losgelegt, ehe die Burschen ihre Art von Goregrind aus den Boxen rattern. Was schnell auffällt, ist die Gegebenheit, dass die Band auch verspielt zur Sache geht, weshalb man "The Hangover Avodkalypse" durchaus einen Tech Death Einschlag bescheinigen kann. Das agil klingende Schlagwerk bringt Schwung und Lebendigkeit als Würze, wobei man aber auch so recht schnell zur Sache kommt. Gerade mal knappe 20 Minuten brauchen A Nail Through The Urethra, um sich hier durch das Werk zu scherbeln, wo hin und wieder Groove gesäbelt wird und man aufgrund von strukturierten Bauten aber keinesfalls im Chaos versinkt. Man könnte vielmehr sagen, dass das Werk recht eingängig geworden ist, wobei "Interlude in B Minor" schon irgendwie komisch auf mich wirkt. Aber egal, schließlich gehe ich nicht zum Lachen in den Keller und schräges Zeug ist deshalb immer gerne willkommen!

Wer auf solch Zeug wie Sikfuk kann, der darf sich " The Hangover Avodkalypse" gerne hinter die Birne zwitschern, eine Scheibe, die recht schnell vorbeizieht, aber trotzdem einen lockeren Eindruck hinterlässt. Bleibt am Ende nur zu hoffen, das der "Hemorrhoid Android" nicht in der eigenen Bude einschlägt- eine Sauerei wäre in diesem Fall wohl unausweichlich.

Artikelbild Copyright: Rotten Roll Rex

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