TEMPLE OF DREAD – Hades Unleashed

Also irgendwie kommt mir der Bandname hier bekannt vor. Und richtig, hatte ich doch bereits mit dem Vorgänger "World Sacrifice" das Vergnügen, Temple Of Dread kennenzulernen. Mit "Hades Unleashed" kommt nun neuer Stoff an die Front, von dem der Gitarrist behauptet, das bislang stärkste Material eingespielt zu haben. Also was haben wir hier vorliegen. "Hades Unleashed" beleuchtet die antike Mythologie und beruht dabei auf einem Fundament, welches dem Death Metal frönt. Allerdings ist hier eine deutliche Thrash Metal Spritze zu bemerken, was dem Teil anderseits gut steht und eine gewisse Frische einbringt. Somit gilt es spritzigen Thrash Death zu erforschen, wo sich häufig Melodiebögen in Form von Gitarrenläufen offenbaren, aber zwischenzeitlich auch mal gekonnt das Tempo gedrosselt wird. "Crypts Of The Gorgon" oder "Whores Of Pomeii" sind da gute Anspieltipps, die zugleich auch die eingängige Route aufzeigen, mit welcher die Jungs von Temple Of Dread recht leicht Gehör finden. Alle Auswürfe bleiben auf einem gleichbleibend guten Level, weshalb man unbedenklich an jeden Punkt mit der Erkundung alter Niederschriften beginnen kann.

Wer mit dem guten Paule Speckmann (Master) kann, der sollte sich nicht scheuen, mit vorliegendem "Hades Unleashed" in Kontakt zu treten, denn allzu weit ist man mit seinen Trademarks nicht davon entfernt. Als Kritikpunkt ist dies aber definitiv nicht zu werten, sondern spiegelt lediglich meine eigene Ansicht wider. Temple Of Dread haben letztendlich nichts falsch gemacht, sondern bleiben sich vielmehr treu und schaffen es somit auch leicht, an den guten Vorgänger anzuknüpfen.

Artikelbild Copyright: Testimony Records

  • Gesamtwertung
    7/10 Good

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