FLUIDS – Fluids Of Death

Wer sich mal so richtig die Kauleiste leer fegen lassen möchte, der sollte sich diese Scheibe vormerken, die dieser Tage unter Hells Headbangers veröffentlicht wurde. Die Rede ist von Fluids aus den Staaten, eine Truppe, die sich schwer (und fast schon dreist) im Sektor der göttlichen Mortician herumtreibt. Fieser Deathgrind steht also an der Tagesordnung, wobei vorliegender Tonträger von einem schundigen Intro seine Einleitung findet. Logisch, dass es nun keine Schönwettermucke gibt, denn Fluids ballern sich nach Herzenswonne die Seele aus dem Leib. Da werden Wimps schnell vor die Hunde gehen, denn tiefgestimmt und mit grunzender Artikulierung gilt es sich vierzehn Axthieben zu stellen. Die schnell aufkeimende Frage ist halt nur, ob man "Fluids Of Death" auch wirklich braucht. Frappierende Ähnlichkeiten zu genannten Vorreitern gibt es nämlich mehr als genug, ein "Arterial Rift" könnte glatt aus deren Backkatalog geklaut sein. Und dies ist das eigentliche Manko, mit welchem sich "Fluids Of Death" herumschlagen muss. Denn auch wenn hier ordentlich und kräftig losgezwirbelt wird, so fehlt am Ende die Eigenständigkeit, mit welcher man einen gewissen Wiedererkennungswert heraufbeschwört. Davon ist auf dieser Scheibe leider nichts gegeben, die nun erstmals auf limitierten Vinyl erhältlich ist.

Stumpf ist Trumpf, kein Ding. Und wer Mortician vergöttert und sich nicht an einer Kopie stört, der wird mit "Fluids Of Death" auch seinen Spaß haben, wo diverse Demo, EP und digitale Beiträge zusammengefasst wurden. Für Fluids Sammler sicherlich ein gefundenes Fressen, ansonsten bleibt ein zwiespältiger Eindruck zu einer ehr identitätslosen Ballerscheibe.

Artikelbild Copyright: Hells Headbangers

  • Gesamtwertung
    4/10 Passably

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